In ihrer neuen Serie „Innere Landschaften“ verwandelt Teresa Schardt das klassische Frauenportrait in eine topografische Erkundung des Inneren.
Viele neue Arbeiten erzählen von der Vielschichtigkeit weiblicher Erfahrung – von Ruhe und Widerstand, Erinnerung, Fürsorge und Selbstbehauptung.
Jedes Portrait gleicht einer Landschaft: eine Küste, ein Moor, eine Stadt, ein Garten… Die Gesichter werden zu Terrains aus Farbe, Struktur und Licht – Karten von Emotion und Identität. Zwischen Schichtungen, verschiedenen Farben, Kratzspuren, Spachteltechniken und Glanzmomenten entsteht eine neue Form der Innerlichkeit: verletzlich, stark und von leiser Würde getragen.
Teresa Schardt arbeitet seit Jahren fast ausschließlich im Genre Frauenportraits. Ihre Malerei verbindet Intimität mit Symbolik, Nähe mit Distanz. In „innere Landschaften“ entfaltet sich diese Sprache in atmosphärischen Bildern, die das Unsichtbare sichtbar machen – Erinnerungen, Empfindungen, das Schweigen zwischen zwei Atemzügen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, nicht nur Gesichter zu betrachten, sondern Räume zu betreten – jene inneren Landschaften, die wir alle in uns tragen.


